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Namenstage von A-Z

Namenstage sind in aller Regel Gedenktage zu Ehren bedeutender Personen. Dies erklärt auch, warum die Namenstage oftmals etwas altbacken klingen und heutige moderne Namen nur selten in dieser Art von Listen auftauchen.

Einer der bekanntesten Namenstage ist sicherlich der des Nikolaus am 6. Dezember. An diesem Beipiel lässt sich auch gut erklären, warum einige Namen mehrfach vorkommen: Der Nikolaus von Myra starb an einem 6. Dezember, woraufhin man ihm diesen Tag widmete. Gemeint ist in diesem Fall derjenige Nikolaus, der als Wohltäter die Armen und Kranken beschenkte. Am 11. August, 25. September und 13. November gibt es aber ebenfalls einen Namenstag mit dem selben Vornamen. Gemeint sind hier jedoch ganz andere Nikoläuse, denen man ebenfalls einen Gedenktag widmete.

Der häufigste Namenstag ist übrigens der des Johannes, der ganze 27 Mal im Jahr vorkommt. Es folgenden Maria (11 Tage), Elisabeth, Else, Petrus, und Gregor (jeweils 10 Tage).

Die nächsten Namenstage

Albert:Donnerstag, 26. November
Ida:Donnerstag, 26. November
Adalbert:Donnerstag, 26. November
Johannes:Donnerstag, 26. November
Anneliese:Donnerstag, 26. November
Kurt:Donnerstag, 26. November
Stylian:Donnerstag, 26. November
Konrad:Donnerstag, 26. November
Stylianos:Donnerstag, 26. November
Cord:Donnerstag, 26. November
Uta:Freitag, 27. November
Albrecht:Freitag, 27. November

Das steckt hinter einem Namenstag

Es gibt zahlreiche Kalender im Internet, die manchmal sogar hunderte von Namen oder sogar deren Abwandlungen auflisten. Dann wird aus einem Martin auch gerne mal ein Mars oder gar eine Martina. Streng genommen ist dies aber falsch. Denn Namenstage sind Gedenktage der katholischen und orthodoxen Kirche zu Ehren eines Heiligen. Dieser Heilige hatte aber eben einen festen Namen und der war z.B. "Martin" und nicht eine andere Form davon.

Der Brauch des Namenstages geht auf die Zeit des Römischen Reiches und der Christianisierung zurück. Mit der Taufe wurde der eigene Vorname vergeben und im Kirchenbuch eingetragen. Die damaligen Pfarrer hatten dabei großen Einfluss auf die Namensgebung. In der Regel wurden nur Namen vergeben, die am Tag der Taufe einem verstorbenen Heilgen zuzuordnen waren. Wer also zu Zeiten des römischen Reiches "Paul" heißen wollte, musste erst einmal einen Heiligen recherchieren, der am Tag der eigenen Taufe seinen Heiligentag hatte - in der Regel also an diesem Tag verstarb. Hierzu gab es spezielle Heiligenkalender. Oftmals stand nur ein Name zur Auswahl. Wer am 18. Januar geboren wurde, musste am 19. Januar getauft werden - und bekam fast schon zwangsweise den Namen Heinrich. Einen Tag später hätte man aus Fabianus und Sebastian wählen können. Dass der eigene Namenstag dennoch oftmals mit wortverwandten oder zumindest ähnlich klingenden Namen assoziiert wird, wurde erst später zugelassen, als sich die kirchlichen Vorgaben ein wenig lockerten und zumindest zeitgemäßere Abwandlungen erlaubt wurden.

Der Bezug zu eben diesem bei der Geburt festgelegten Heiligen bestimmt jedoch den eigenen Namenstag. Heißt man heute Johannes, so wurde bei der Geburt auch festgelegt, um welchen heiligen Johannes es sich handelt. Man hat also seinen Namenstag nicht mehrmals im Jahr.